Universität Rostock berechnet den Netzausbaubedarf für M-V

Im Auftrag des Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung des Landes Mecklenburg-Vorpommern wurde im Zeitraum 2011 bis 2013 am Lehrstuhl für Elektrische Energieversorgung der Universität Rostock die Fortschreibung der Studie „Netzintegration der Erneuerbaren Energien im Land Mecklenburg-Vorpommern“ (kurz: Netzstudie M-V 2012) erstellt.

Wie bereits in der im Jahr 2009 veröffentlichten ersten Netzstudie M-V waren hierbei auch die wesentlichen regionalen Netzbetreiber (50Hertz Transmission GmbH, E.ON-edis AG, WEMAG Netz GmbH und Stadtwerke Waren) und weitere Forschungseinrichtungen (Fachhochschule Stralsund, Unabhängige Centrum für empirische Markt- und Sozialforschung GmbH - UCEF) an der Studie beteiligt.

Als begleitendes Diskussionsforum der Netzstudie M-V stand der Universität Rostock die Netzplattform M-V - ein Fachgremium bestehend aus Energieexperten des Landes, den Netzbetreiben, den beteiligten Hochschulen sowie Vertretern des Energieministeriums M-V - zur Seite.

In der Studie wird, auf Basis umfangreicher Prognosen der Entwicklung von Netzeinspeisung und Verbrauch, der Netzausbaubedarf im Übertragungsnetz sowie den Verteilnetzen von M-V bis zum Jahr 2025 untersucht.

Darüber hinaus werden die hierdurch entstehenden Ausbaukosten und deren Einfluss auf die vom Verbraucher zu tragenden Netznutzungsentgelte sowie energiepolitische Erfordernisse abgeleitet. Die Erkenntnisse der Studie stellen eine der wesentlichen Diskussionsgrundlagen des aktuell vom Energieministerium veröffentlichten Vorentwurfs des Landesenergiekonzepts dar, welcher durch den Landesenergierat und dessen Arbeitsgruppen federführend erstellt wurde.